In seinem Jahresbericht dankte
der Präsident Martin R. Eggler dem Vorstand für seine
Leistungen:
Unsere beiden Technischen Leiter Nick Zinsstag und Hans-Peter Strub
funkten auch im vergangenen Vereinsjahr mit HB9B um die Welt. Von
Hans-Peter wurden über dreihundert Verbindungen auf Kurzwellen
mit dem Sonderrufzeichen HB2008B in digitaler Betriebsarten getätigt.
Auch konnte von ihm das Euro-Diplom 2008 unter dem Rufzeichen HB2008B
in Gold gearbeitet werden. Herzliche Gratulation!
Nick ist auf 80m und 40m eine seltene Verbindung mit Hawaii gelungen.
HB9B hat: MIXED Mode 227, PHONE 104, CW 138, RTTY 69. (Zur Zeit
zählbare Länder 338)
Christoph Schaffner redigierte das allzeit beliebte Mosaik, auch
mit einer stets aktuellen Online-Ausgabe im Internet. Dank diesen
gebündelten Informationen sind alle immer gut informiert.
Unser Vizepräsident Otto Blaser, engagierte sich in der Programmkommission
und nahm an Vorstandssitzungen teil.
Die Homepage wurde rege besucht, sie wird bei Bedarf aktualisiert.
Hans-Peter Strub und Martin Eggler organisierten den Sommerausflug
in die BVB Leitstelle und anschliessendem Extradrämmli mit
Apero und Mittagessen in der Eintracht. Der Anlass wurde zusammen
mit dem Funk Amateur Club Basel (FACB) durchgeführt.
Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle das traditionelle Neujahrsessen
im Restaurant Eintracht.
Scharfe Worte fand der Präsident zum
Schluss seines Jahresberichtes zur SRG:
«Wenn ich mir vorstelle, dass der Radio-Club Basel einst massgeblich zum
entstehen des Schweizer Radio und Fernsehen beigetragen hat, kommen mir die Tränen.
Keine Freudentränen. Es ist zum heulen, wenn ich sehe was heute für
ein aufgeblasener, von Weibern regierter Moloch daraus geworden ist. Die SRG
sendet unbeirrt am Publikum vorbei und wird dies auch noch weiter tun, solange
Zwangsgebühren entrichtet werden müssen. Das in der heutigen Zeit noch
für eine miserable Leistung gezahlt werden muss, die man nicht in Anspruch
nehmen will, ist für mich unvorstellbar. Wäre die SRG ein Mobiltelefonanbieter,
käme sie im Kassensturz...
Ob mir als Präsident eines historischen Vereins solche unverblümten
Worte zustehen, ist sicherlich fraglich. Wenn mir aber als Eventmanager
ein Redaktor „unseres“ Regionaljournals anlässlich
eines Weltrekords in Basel, welcher Schweizweit in den Lokalradios
ganze Sendungen und in Deutschland auf ProSieben ein 13 Minuten
Beitrag Wert war mitteilt: „Angesichts unserer knappen Personalresourcen
müssen wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren und
der Rekord geht sicher unter „nice to have“, dann finde
ich meine Wortwahl passend. Das Regionaljournal sendete stattdessen
am darauffolgenden Abend 11 Minuten Musik.
Wenigstens hat das SR-DRS geantwortet, das Schweizer Fernsehen
antwortet uns seit Jahren prinzipiell nicht. Wir werden unsere
Events in Zukunft den Privatfernseh- und Privatradiostationen vorbehalten,
eine Ausstrahlung in den SRG Programmen erachte ich mittlerweile
als imageschädigend.»

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