RFCB Präsident kritisiert die SRG
News GV RFCB 26.03.2009
Generalversammlung des RFCB vom 26.03.2009  

In seinem Jahresbericht dankte der Präsident Martin R. Eggler dem Vorstand für seine Leistungen:
Unsere beiden Technischen Leiter Nick Zinsstag und Hans-Peter Strub funkten auch im vergangenen Vereinsjahr mit HB9B um die Welt. Von Hans-Peter wurden über dreihundert Verbindungen auf Kurzwellen mit dem Sonderrufzeichen HB2008B in digitaler Betriebsarten getätigt. Auch konnte von ihm das Euro-Diplom 2008 unter dem Rufzeichen HB2008B in Gold gearbeitet werden. Herzliche Gratulation!
Nick ist auf 80m und 40m eine seltene Verbindung mit Hawaii gelungen. HB9B hat: MIXED Mode 227, PHONE 104, CW 138, RTTY 69. (Zur Zeit zählbare Länder 338)
Christoph Schaffner redigierte das allzeit beliebte Mosaik, auch mit einer stets aktuellen Online-Ausgabe im Internet. Dank diesen gebündelten Informationen sind alle immer gut informiert.
Unser Vizepräsident Otto Blaser, engagierte sich in der Programmkommission und nahm an Vorstandssitzungen teil.
Die Homepage wurde rege besucht, sie wird bei Bedarf aktualisiert.
Hans-Peter Strub und Martin Eggler organisierten den Sommerausflug in die BVB Leitstelle und anschliessendem Extradrämmli mit Apero und Mittagessen in der Eintracht. Der Anlass wurde zusammen mit dem Funk Amateur Club Basel (FACB) durchgeführt.
Nicht zu vergessen sei an dieser Stelle das traditionelle Neujahrsessen im Restaurant Eintracht.

Scharfe Worte fand der Präsident zum Schluss seines Jahresberichtes zur SRG:
«Wenn ich mir vorstelle, dass der Radio-Club Basel einst massgeblich zum entstehen des Schweizer Radio und Fernsehen beigetragen hat, kommen mir die Tränen. Keine Freudentränen. Es ist zum heulen, wenn ich sehe was heute für ein aufgeblasener, von Weibern regierter Moloch daraus geworden ist. Die SRG sendet unbeirrt am Publikum vorbei und wird dies auch noch weiter tun, solange Zwangsgebühren entrichtet werden müssen. Das in der heutigen Zeit noch für eine miserable Leistung gezahlt werden muss, die man nicht in Anspruch nehmen will, ist für mich unvorstellbar. Wäre die SRG ein Mobiltelefonanbieter, käme sie im Kassensturz...
Ob mir als Präsident eines historischen Vereins solche unverblümten Worte zustehen, ist sicherlich fraglich. Wenn mir aber als Eventmanager ein Redaktor „unseres“ Regionaljournals anlässlich eines Weltrekords in Basel, welcher Schweizweit in den Lokalradios ganze Sendungen und in Deutschland auf ProSieben ein 13 Minuten Beitrag Wert war mitteilt: „Angesichts unserer knappen Personalresourcen müssen wir uns auf unser Kerngeschäft konzentrieren und der Rekord geht sicher unter „nice to have“, dann finde ich meine Wortwahl passend. Das Regionaljournal sendete stattdessen am darauffolgenden Abend 11 Minuten Musik.
Wenigstens hat das SR-DRS geantwortet, das Schweizer Fernsehen antwortet uns seit Jahren prinzipiell nicht. Wir werden unsere Events in Zukunft den Privatfernseh- und Privatradiostationen vorbehalten, eine Ausstrahlung in den SRG Programmen erachte ich mittlerweile als imageschädigend.»

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