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Funk-HB9B UKW Archiv
bis 2003 |
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| Jahresbericht 2003 des Sekretärs
und verantwortlicher technischer Leiter für UKW HB9B |
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| Das vergangene Vereinsjahr verlief wie jedes Jahr ohne besondere
Vorkommnisse. Die Hauptaufgabe bestand wöchentlich eine Fahrt
zur Wanderpost 4027 um unser Postfach 67 zu lehren. Einige wenige
Radiospezifische Anfragen konnten von mir beantwortet oder an entsprechende
Stellen weitervermittelt werden.
Auch an der vergangenen USKA UKW-Tagung konnte ich neben HB9DRS
auch den RFCB unter HB9B vertreten.
Am USKA "VHF-UHF-Microwaves Contest 3./4. May 2003" konnte
ich unter unserem Clubrufzeichen HB9B auf 1.3 GHz den zweiten Rang
erreichen.
Mit dem Studioleiter Martin Plattner vom Radio Studio Basel konnte
ich mitorganisieren, dass die eingelagerten alten Radioapparate
und Dokumente von unserem Club im Elektrizitätsmuseum der
Elektra Birseck Münchenstein für die Öffentlichkeit
zu sehen sind.
Ich konnte als offizieller Gast unter anderen geladenen Gästen
an der Vernissage teilnehmen. «Hallo, hier Radio Basel.» Dieser
Satz ist mit den Radiomachern der ersten Stunde verbunden. Eine
von ihnen, die Mittlerweilen 95 Jahre alte Helli Stehle, war ebenfalls
an der Vernissage zur Ausstellung vom vergangenen Freitag mit dabei.
Mit ihrer unverkennbaren, klaren Stimme berichtete sie von damals.
Dazu hatte man auch das Mikrophon der ersten Stunde des Radios
in Basel zu ihr gestellt. Ein für heutige Verhältnisse
wie ein Ungetüm wirkendes Gerät. Dies, weil es damals
ein ganz besonderes Mikrophon war. Ab 1928 war Helli Stehle beim
Radio mit dabei und war dort die erste Sprecherin. Aber sie musste
sich bis 1935 gedulden, bis sie ihre feste Anstellung bekam. Zum
Sprecherinnenposten kam sie auch nur - und das gegen den Willen
des Direktors, der meinte, «Frauen verlieren vor dem Mikrofon
den Kopf» -, weil alle Sprecher wegen des Krieges einrücken
mussten. Wer unter den heutigen Radiomachern kann sich vorstellen,
dass er neben der Radiotätigkeit ebenfalls einen Kartoffelacker
pflegen und Luftschutzdienst leisten muss. Bei letzterem ausgerüstet
mit Helm und Militärsackmesser. Das durften wir nach dem Krieg
für uns kaufen, ergänzte die muntere Radiofrau schmunzelnd.
Wie damals: Man hätte ihr noch lange zuhören können.
Aber Hans Büttiker, Direktor EBM, hatte in seiner Begrüssung
nicht einfach «nur» Überraschungsgast Helli Stehle
vorgestellt, sondern auch auf die vielen Raritäten der Ausstellung
hingewiesen. Die sorgfältig präsentierten Gerätschaften
sind stumme, aber auf ihre Art zugleich beredte Zeugen dessen,
was man unter der «Pionierzeit des Radios» versteht.
Alte Empfänger, Sender, Aufzeichnungsgeräte sind da beieinander
und zeigen, wie sich die Technik rasant zu entwickeln begann. So
wurden, erste Tonkopien auf einer Art Schallplattengerät gemacht,
das die Schwingungen auf einen Träger ritzte. Oder dann die
mächtige Stahlbandaufnahmemaschine der Firma Lorenz. Vieles
erfährt man auch über die Geschichte des Radio Studio
Basel und seine verschiedenen Standorte. Ein weiterer Themenbereich
ist dem Funk gewidmet. So ist etwa jener Empfänger zu sehen,
von dem ein gleicher Typ auf der Titanic eingebaut war. Der Empfänger
hat den Notruf der Titanic aufgefangen. Weiter zu sehen sind eine
Sammlung alter Radioröhren.
In der Ausstellung ist auch eine UKW und Kurzwellenstation der
Union Schweizerischer Kurzwellen-Amateure eingerichtet. Unter dem
unserem Clubrufzeichen HB9B nehmen die Radioamateure mit Menschen
in der ganzen Welt Funkkontakt auf. «Am liebsten mit gleichgesinnten
, die von besonders abgelegenen Orten funken, beispielsweise von
einer einsamen Insel», berichtet der langjährige Amateurfunker
Rene Hueter, HB9ATX aus Reinach der an diesem Abend die Station
als Operateur betreute. Zuhause arbeiten wir längst mit dem
Computer. Doch die Besucher möchten gerne zusehen, wie die
Funkgeräte funktionieren und wie Funkkontakte mit der grossen
ganzen Welt hergestellt werden.
«Hallo, hier Radio Basel!», Sonderausstellung 21.
März bis 27. Juni 2004 im Elektrizitätsmuseum Münchenstein. Öffnungszeiten:
Mittwoch und Donnerstag 13 bis 17 Uhr und Sonntag 10 bis 16 Uhr,
ausser Feiertage.
Für eine Wiederwahl als Sekretär und technischer Leiter
stelle ich mich gerne zur Verfügung.
Hans-Peter Strub, HB9DRS
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| Weit über
4000km auf 50MHz |
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Eigentlich gehört diese Frequenz in das Refugium
von Hanspi Strub. Da er aber seine QSO’s auf der Arbeit machen
muss, habe ich mir erlaubt, zwischendurch auch auf diesem Band
meine Ohren zu spitzen. So gelangen mir zwei sehr schöne Verbindungen
mit weit über 4000km.
Eine
Austria Crew verbrachte 3 Wochen auf Cape Verde im Atlantic. Das
QSO war eine Zangengeburt. Mit nur einer 3 Band Vertical für
6m, 2m und 70cm ohne Gewinn musste ich fast 4 Stunden warten, bis
das QSO gemacht war. Das Signal machte in den 4 Stunden Sprünge
von S1 bis S9 +40db. Logischerweise brüllte ganz Europa und
es gab einige, die über bessere Antennen verfügten. Es
funktionierte dann trotzdem und das machte viel Freude.
Ein
weiteres tolles QSO konnte mit der Insel Jan Mayen getätigt
werden. Sicher fragen sich einige, wo liegt den das. Diese Insel
liegt 71 Grad Nord und 8 Grad W. Also dort wo es nichts ausser
Bären gibt. Fast richtig, es leben dort tatsächlich auch
Menschen. Die Norweger besitzen dort eine permanente Forschungsstation
und einen Postbeamten. Und genau dieser Pöstler hat eine Lizenz.
Per Einar, LA7DFA, arbeitet während 180 Tagen pro Jahre dort
und ist als JX7DFA aktiv. Er ist ein super CW Mann und ich hatte
schon unzählige QSO’s mit ihm auf allen Bändern.
Anfang Juni konnte ich auf dem DX Cluster fast täglich die
50 Mhz Eingabe von JX7DFA lesen. In England und Dänemark konnte
man das Signal hören, aber bei uns nur Rauschen. Während
der QSL Karten Sortierung habe ich den IC 706 auf seine Frequenz
gemäss DX Cluster gestellt und gearbeitet. Plötzlich
war das Signal von JX7DFA da. Das S – Meter hing am Anschlag
und ich traute meinen Ohren nicht. Ich hörte nur CQ CQ de
JX7DFA pse k mit Tempo 180 in CW. Wie vom Teufel gestochen gab
ich nur mein Call und er gab nur HB9DDZ 599 ok. Sofort gab ich
ok und pse also 599 from HB9B. Auch dies funktionierte und so kamen
wir zu Jan Mayen auf 50 Mhz.
Danach gelang noch Heinz, HB9BOS ein QSO mit JX7DFA und kurz darauf
war die Frequenz tot. Die ganze Öffnung dauerte keine 3 Minuten.
Zum Glück gibt’s CW, denn in SSB hätte die Zeit
nie gereicht. Ich habe Per seither nie mehr auf 50 Mhz gehört.
Ein Glücksschuss!
Zum Jahresabschluss gelang dann noch ein QSO mit Burkina Faso
in Afrika. Auch da war viel Glück dabei, da auch dieser Operator
ein unheimlich schnelles CW bevorzugte. So waren alle SSB Leute
weg vom Fenster.
Beste 73 de Nick, HB9DDZ KW TM HB9B
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| Aus Basel Brasilien PY5 auf
50MHz ! |
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Hans-Peter Strub (HB9DRS, ehemals HB9RNL),
konnte unter HB9B die Station PY5CC auf 50MHz arbeiten.
Es geht auch auf UKW!!!
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| Aus Basel HB0 auf 50MHz ! |
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Am Samstag 17.08.2002 konnte unser technischer
Leiter UKW, Hans-Peter Strub (HB9DRS, ehemals HB9RNL),unter HB9B
Liechtenstein HB0 auf 50MHz arbeiten. Dies ist auf 50MHz fast nicht
möglich, da Liechtenstein für diese Frequenz zu nahe
ist. Noch ein Hinderungsgrund ist, dass wir in der Schweiz mit
höchstens 25Watt abgestrahlter Leistung senden dürfen.
Und die Antenne muss erst noch vertikal polarisiert sein.
Diese Verbindung war nur dank der Hilfe einer Station aus Irland
möglich: Diese hörte HB9B mit starkem Signal und machte
die Liechtensteinerstation darauf aufmerksam, dass sie einer aus
Basel anrufe...
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| Aktivitäten Anfangs
Juni 02 unter HB9B auf 50MHz |
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Unser technischer Leiter UKW, Hans-Peter Strub (HB9DRS,
ehemals HB9RNL), konnte halb Europa und teilweise noch Nord-Afrika
arbeiten. (z.B. Marokko, Melilla-Nord Afrika (gehört zu Spanien),
Spanien, Portugal, Ukraine, Malta, Capri-Insel, Shetland-Inseln,
Irland, Nord-Irland, Wales, England, Schottland, Schweden, Dänemark,
Polen, Estland, Griechenland, Sizilien, Kroatien usw.)
Ob es in nächster Zeit so weiter geht ? Er hofft es auf jeden
Fall und wir alle drücken ihm die Daumen und gratullieren Ihm
zu diesen grossartigen Verbindungen! |
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| Aktivitäten am Wochenende
4./5. Mai 02 unter HB9B |
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HB9DRS (ehemals HB9RNL) hatte übers Wochenende 4./5.Mai.02
unter HB9B auf 70cm (432MHz) und 23cm (1296MHz) gearbeitet. Leider
konnte er sehr wenige Verbindungen tätigen, die Wetterlage
war ja entsprechend saumässig schlecht. Wer ging schon portabelmässig
in die Höhe?
| Es ging doch noch nach den Niederlanden
zu PA6C : |
und nach Tschechien zu OK2KKW : |
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| USKA HAM-Fest vom 21. Oktober
2001 |
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| Anlässlich des letztjährigen USKA HAM-Fest
vom 21. Oktober 2001 in Winterthur und der UKW-Tagung, konnte unser
technischer Leiter UKW neben HB9DRS auch den RFCB unter HB9B vertreten.
Das Programm war sehr interessant und bestand aus folgenden Teilen:
-Vorstellung der Teilnehmer
-Neue USKA Diplome
-Bemerkungen und Anregungen zu den Kontestauswertungen
-Vortrag über das Tessiner Kontest-Team HB9MS
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| Helvetia
Diplome |
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Der technische Leiter UKW
von HB9B hilft  |
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| Hans-Peter
Strub an der 2m Station HB9EBS |
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Unser Technischer Leiter
Hans-Peter Strub (HB9RNL) in seinem Element  |
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| Archiv Jahresberichte
UKW |
UKW Jahresberichte 2004 - 2008  |
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