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Funk-HB9B Kurzwelle Archiv 2002
- 2006 |
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| Jahresbericht
2006 vom KW TM über die Aktivitäten auf HB9B |
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Ist wirklich schon wieder ein Jahr vergangen?
Es muss so sein, denn sonst wäre keine Einladung für
die GV gekommen. Wie jedes Jahr möchte ich einen kleinen Rückblick
auf das vergangene Jahr machen. Das Sonnenfleckenminimum macht
uns Amateurfunkern das Leben schwer. Frequenzen über 14 Mhz
sind dabei am schlimmsten betroffen. Wer in diesen Zeit nicht über
eine gute Richtantenne verfügt ist klar im Nachteil. Dies
trifft auch auf HB9B zu. Weder Hanspi HB9DRS noch ich besitzen
ein solches Teil. Deshalb war ich während dem vergangenen
Jahr fast ausschliesslich auf 160 bis 30m auf der Lauer nach etwas
Neuem. So konnte der Länderstand auf über 210 der 337
möglichen erhöht werden. Folgende tolle Verbindungen
konnten während dem Jahr getätigt werden:
April 2006
Die zu Indien gehörende Inselgruppe Andaman wurde nach über
20 Jahren wieder aktiviert. Vielen fehlte dieses seltene Land.
HB9B fand den Weg in Logbuch auf 20 und 30m.
Gleichzeitig aktivierte eine Gruppe von Funkamateuren die Aves
Inseln, welche zu Venezuela gehören. Ein reines Steinriff
und militärisch kontrolliert. Auch diese Inseln ist sehr selten
im Aether anzutreffen. Trotzdem fand HB9B auf 30m in CW den Weg
ins Log.
Juni 2006
Damit uns Funkamateuren die Arbeit nie ausgeht, hat das DXCC Komitee
im Juni zwei neue Länder geschaffen. Für uns einfach
zu erreichen Montenegro ( ex. Yugoslawien ) und Swain Island,
welches zu Amerikanisch Samoa gehört. Bei Länder wurden
Ende Juni Anfang Juli aktiviert. Montenegro war sehr schnell
gearbeitet. Bei Swain Islands war der Ansturm zu gross. Hier
fanden wenige Europäer den Weg ins Log. Wir können
uns aber trösten, da während ich diese Zeile schreibe,
eine 15 Manncrew auf dem Weg dort hin sind.
Sommer/Herbst 2006
Diese Monate brachten nichts Neues für uns. Einige Oeffnungen
auf 6m ansonsten nur Kiloware, die wir nicht mehr brauchten.
November 2006
Es wurde wieder spannend auf dem Aether. Anfang November eine Multi
Gruppe machte Betrieb auf der seltenen Insel Revilla Gigedo vor
Mexiko. HB9B mit einer Verbindung auf 40m im Log. Im gleichen
Monat noch eine neues Land mit den San Andres Inseln bei Kolumbien
auch auf 40m.
Dezember 2006
Eine grosse Expedition auf die Lakediven Insel. Diese liegt vor
Indien und wurde letztmals 1989 aktiviert. Da waren die meisten
Empfänger überfordert. Auf jedem Band ein riesen Getümmel
und keine Disziplin. Es war einfach nur schrecklich. Trotzdem,
HB9B steht auch hier auf 40m im Log. Als Trost bleibt, dass im
Januar nochmals eine Expedition zu dieser Insel anstand.
Januar 2007
Jawohl, wirklich ab dem 10. Januar tauchte wieder ein Rufzeichen
von den Lakediven auf. Dieses Mal mit wirklich starken Signalen
auf allen Bändern. Es gelangen wieder Verbindungen unter
HB9B.
Zukunft
Nun sehen wir dem neuen Jahr entgegen und hoffen, dass uns wieder
einiges gelingt. Die Station ist bereit, alle Röhren in
Ordnung und die Ohren steif.
Danken möchte ich noch meinem Kollegen Hanspi HB9DRS für
die vielen Verbindungen, die er vor allem in den digitalen Betriebsarten
für HB9B getätigt hat.
Ich wünsche allen ein gutes Jahr mit viel Erfolg und Gesundheit
und meinen Vorstandskollegen besten Dank für die Zusammenarbeit
während des Jahres.
Mit den besten 73, Euer Technischer Leiter KW, Nick Zinsstag,
HB9DDZ
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| Jahresbericht 2005 vom KW
TM über die Aktivitäten auf HB9B |
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Jedes Jahr einen Schritt vorwärts. Dieses
Ziel konnte auch im letzten Jahr eingehalten werden. Im Dezember
2005 haben wir mit HB9B bei der ARRL 157 Länder bestätigt
bekommen. Dazu auch noch das DXCC in Telegrafie ( CW ). Mit Stand
per 20. März 2006 sind von den 335 Ländern 193 in Mixed
Mode gearbeitet und 163 bestätigt. Somit sind wir fast bei
60% angelangt. Nun wird’s aber schwieriger und auch die Bedingungen,
welche sich noch sicher während fast 2 Jahren im Minimum der
Sonnenflecken befinden, geben uns Anlass anzunehmen, dass die nächsten
40% noch viele Jahre dauern werden. Ist aber auch gut so, denn
sonst hätten wir nichts zu tun. Trotzdem können wir auf
ein erfolgreiches Jahr zurück blicken. Mit der Hilfe von Hanspi
Strub, welcher sich mehrheitlich mit den digitalen Betriebsarten
beschäftigt hat, sind schöne Verbindungen gemacht worden.
Als Highlight war die Jagd nach der vor einem Jahr verschobenen
Expedition nach Peter 1 Island zu erwähnen. Hier einen kurzen
Abriss dieser Expedition.
Peter 1 Island
Peter 1 ist die südlichste Insel unserer Erdkugel. Diese
liegt 68.5 Grad Süd und 90.35 Grad West in der Antarktis.
Entdeckt wurde die Insel am 10. Januar 1821 von Captain von Bellinghausen.
Erstmals betreten wurde sie am 17. Januar 1927 von norwegischen
Seefahrern, welche darauf ein Picknick einnahmen, als sie auf der
Reise an den Nordpol waren.
Anbei ein Archivbild, welches vom 2. Februar 1929 stammt. Funktechnisch
wurde die Insel sehr spät zum ersten Mal aktiviert. Im Jahre
1987 haben sich 2 Amateurfunker aus Norwegen mit dem Rufzeichen
3Y1EE und 3Y2GV bemerkbar gemacht. Während ihrer Expedition
machten sie 17'000 Verbindungen.
Danach war 7 Jahre Ruhe auf der Insel, bis im Jahre 1994 eine
multinationale Gruppe mit über 20 Leuten die Insel ein zweites
Mal on Air brachte. Damals war auch ein Schweizer dabei, nämlich
der heutige Präsident der USKA Willy Rüsch, HB9AHL.
Leider gibt’s kein Gruppenfoto, aber diese Expedition wurde
während ganz schwierigen Wetterbedingungen durchgeführt.
Trotz diesen Umständen wurden während dem 10 tägigen
Aufenthalt über 60'000 Verbindungen getätigt.
Das dieses Land zu den Most Wanted gehört, versuchte man
seit Jahren wieder eine grosse Expedition nach Peter 1 zu machen.
Alles war vorbereitet um im Januar 2005 der Insel wieder einen
Besuch zu machen. Nach vielen Schwierigkeiten wurde diese aber
dann auf Januar/Februar 2006 verschoben. Mit 21 Leuten und 28 Tonnen
Material ist man dann am 08. Februar 2006 gelandet und am 20. Februar
2006 mit 86'891 Verbindungen im Log wieder abgereist. Diese Expedition
war die teuerste je von Amateurfunkern gemachte Expedition und
kostete über Fr. 500'000.00. Eigentlich der absolute Wahnsinn.
Auch hier war ein Schweizer dabei, nämlich Hans-Peter Blättler,
HB9BXE. Wie schon erwähnt, waren die Bedingungen sehr lausig
und so schaute für Europa nur eine kleine Anzahl von 7% der
Verbindungen heraus. Man sollte diese Zahl aber richtig betrachten
und an den vielen Tagen, an welchen ich hinter der Kiste sass musste
ich feststellen, dass sich die fast nur aus Amis bestehende Crew
fast nur um USA und Japan gekümmert hat. Auch die vielen Kommentare
in den einschlägigen Funkzeitschriften haben dies so festgestellt.
Trotz allem, wir sind ja HB9B und machen
alles Unmögliche Möglich! Wie aus dem Log ersichtlich
gelang eine Verbindung mit 3Y0X. am 12. Februar
2006 um 19.28 UTC auf 20m in SSB.
Die Webseite über die Peter 1 Expedition mit vielen Infos
und Fotos sowie auch Filmen findet man unter:
www.peterone.com
Das wärs Mal wieder. Mit der Hoffnung auf viel Neues im laufenden
Jahr und dem Dank an den Vorstand für die Zusammenarbeit verbleibe
ich Euch auch im nächsten Amtsjahr, sofern die erwünscht
ist mit besten Grüssen
Euer KW Verkehrsleiter von HB9B
Nick Zinsstag, HB9DDZ
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| Jahresbericht
2004 vom KW TM über die Aktivitäten auf HB9B |
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Warum gehen den die Jahre so schnell herum? Es
war doch erst eine GV. Man wird doch älter! Das vergangene
Jahr war gefüllt mit sehr vielen Ereignissen auch im nicht
funktechnischen Bereich. Zuerst der Todesfall meines Vaters, dann
der ½ Jahrhundert Geburtstag und als Krönung im August
ein Herzinfarkt. Aber was soll’s, Unkraut vergeht nicht.
Es gibt dafür einige erfreuliche Tatsachen im Bezug auf neue
Länder und schöne QSO’s mit HB9B. Es gelangen Verbindungen
nach Angola, Thailand, Djibouti, West Kiribati, Indien, Afganistan
und zu den Andamanen Insel. Letztere kurz vor dem grossen Tsumani.
Diese Insel wurde letzmals 1987 in die Luft gebracht. Dieses Land
gehört mit seiner Nachbarinsel Lakkediven zu den meist gesuchten
Länder. Ich hatte ganz am Anfang meiner Amateurtätigkeit
das Glück, die beiden Inseln noch bei weniger grossem Antrag
arbeiten zu können. Seit da hat die Indische Regierung jeglichen
Funkverkehr auf dieser Insel verboten. Es handelt sich bei beiden
Inseln um militärische Gebiete, welche von aussenstehenden
nicht betreten werden dürfen. Nach über 18 Jahren hat
es der Cousin des ehemaligen Indischen Präsidenten Gandi (
welcher selbst auch Funkamateur war VU2RG ) geschafft, wieder eine
Bewilligung zu erhalten. Er war auch 1987 und 1989 bei den letzten
Expeditionen dabei. Der Andrang für eine Verbindung war riesig
und über die 4 Wochen wurde es nie leise auf den Bändern.
Sobald nur jemand ein Signal hört, war der Rummel da. Trotzdem
gelang mir am 21. Dezember um 10.07 UTC auf 12m ein QSO in SSB,
meiner nicht sonderlich geliebten Betriebsart. Kurz darauf stellte
die Gruppe den Sendebetrieb ein. Die Abreise wurde dann durch die
Tsunamikatastrophe unmöglich gemacht. Dafür stellte die
Gruppe ihre Gerätschaft für die Hilfsorganisation zur
Verfügung. Es wurde ein Notfunknetz aufgebaut, welches immer
noch in Betrieb ist. Es war zu dieser Zeit die einzige Möglichkeit
für die Bewohner der Insel, sich verständigen zu können.
Die Gruppe der Funkamateure hatte erstaunlicher Weise nicht viel
von der ganzen Katastrophe mitbekommen. Die waren on Air, als alles
passiert ist und erhielten die Meldung von ihren QSO Partnern aus
aller Welt. Auch hier ist wieder einmal bewiesen, was Amateurfunk
alles leisten kann.
Nun schauen wir in’s Jahr 2005 und hoffen, alle angesagten
Expedition zu erreichen. Es sind ganz interessante Länder
angesagt. Mit Stand März 2005 kann ich berichten, dass von
den 335 Ländern nun 142 mit QSL Karten bestätigt sind.
Offen sind aber immer noch über 25 Länder, womit fast
50% gearbeitet sind. Für die wenige Zeit, welche HB9B in der
Luft ist, eigentlich eine gute Leistung. Es sei hier noch angefügt,
dass mein lieber QSO Partner Hanspi nun als HB9DRS seine Funkwellen
auf die ganze Erde verstreut und somit alle Möglichkeiten
hat, mir unter die Arme zu greifen. Ich vergesse vor allem dauernd
die kleinen einfachen Länder, welche eigentlich noch fast
mit dem Handy zu erreichen sind. Trotzdem zählen diese auch
zu den 335! Ich denke, dass ich eher für die gröberen
Sachen zuständig bin, da es mir auch möglich ist, einmal
den Linear zu gebrachen, was zwar eine meiner Nachbarn nicht so
liebt, mir aber eigentlich ziemlich egal ist. Ich bin eher der
Meinung, wir sollten keine Leistungslimiten haben. Wäre es
möglich mit 10 oder 20 kW zu rufen, so genügte meistens
ein Anruf und die Sache wäre erledigt. So ist es aber nötig über
längere Zeit Leistung zu verbraten und zu stören. ( Eigentlich
nicht zur Wiederholung gedacht hi ). Aber das Thema Störungen
und Elektrosmog wir ja schon genug diskutiert und die Bandbreite
ist da ja fast unendlich. Ich persönlich habe da meine Probleme
mit der ganzen Sache. Natelantennen werden nicht bewilligt, aber
wehe man kann einmal nicht telefonieren. Im Kanton Zug ist mir
ein Fall bekannt, als ein Kantonsrat gegen eine Funkantenne Einspruch
erhoben hat, aber an der Gerichtsverhandlung ist er mit 3 Natels
aufgekreuzt! Meine Antenne steht über dem Zimmer meines Sohnes.
Wie ich heute festellen kann, hat er aber ausser den normalen Kindsstörungen
bis jetzt keinen Schaden davon getragen. Vermutlich wäre es
gar nicht schlecht, man würde allen einmal einwenig HF einpumpen,
dann kommen eventuell gewisse Störungen nicht vor.
Also lassen wir uns weiter vom zürcherischen Bundesgrünling
in die Zange nehmen und hoffen, er wird durch die Oberleitung der
SBB nicht noch mehr verblöden. Die gibt ja bekanntlich auch
ein elektromagnetisches Feld ab, welches aber natürlich etwas
ganz anderes ist! Seien wir aber trotzdem als Basler froh, nicht
Zürcher zu sein. Wäre doch schade, wenn wir uns nicht über
ein 8:1 freuen könnten.
So nun wünsche ich Euch allen ein gutes Jahr und viel Gesundheit
und Erfolg. Falls es niemand stört, so werde ich mein Amt
weiterhin ausführen.
Mit den besten 73 gl Euer KW Verkehrsleiter Nick Zinsstag, HB9DDZ
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| Jahresbericht 2003 vom KW
TM über die Aktivitäten auf HB9B |
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Mit
grosser Freude durfte ich im Dezember 2003 das DXCC Diplom der ARRL
für HB9B entgegen nehmen. Es trägt die Nummer 39'161 per
26. September 2003. In der Schweiz haben nicht viele Clubstationen
dieses Diplom erarbeitet. Die zur Erlangung nötigen Verbindungen
wurde nicht alle von mir getätigt:. Ein herzliches Dankeschön
geht auch an Hanspi Strub, HB9DRS, welcher einige Verbindungen beigesteuert
hat. Ich habe mich mehr auf Expeditionen und seltene Länder
spezialisiert und dabei die europäischen Länder vernachlässigt.
Diese hat Hanspi meist auf 2m gearbeitet. Die jetzige Statistik sieht
wie folgt aus:
Mode/Band ARRL eingericht Stand GV Offen noch nicht bestätigt
Mixed 109 121 20
CW 65 77 21
SSB 49 56 5
RTTY/PSK 7 7 1
Nun hoffe ich, dass während der Ausstellung in Münchenstein
noch einige dazu kommen. Aufgrund der anstehenden Expeditionen
sollten auch noch einige seltene Länder zu arbeiten sein.
Supertreffer 2003
Auch im abgelaufenen Jahr hat es wieder einige Volltreffer gegeben.
Völlig unerwartet tauchte im Januar Monk Apollo aus Athos
mit lautem Signal auf 12m auf. Ein Glück haben es am Anfang
nicht viele bemerkt. So konnte ich ihn relativ schnell arbeiten.
Vermutlich wird es wieder eine Zeit dauern, bis er wieder an
seine Station sitzt, da im Kloster Anfang März 2004 ein
Feuer viel zerstörte.
Die Sudan Expedition im März 2003 war eine grosse Überraschung
für viel, da in diesem Land seit Jahren Amateurfunk verboten
ist. Auch der Vatikan wurde im November 2003 aktiviert und konnte
gearbeitet werden. Eine seit über 12 Jahren nicht mehr aktivierte
Insel im Indischen Ozean wurde von mehrere französischen Amateuren
in die Luft gebracht. Die zu Reunion zählende Isle Europa
war während 3 Wochen zu erreichen. Leider ist dort unser Call
falsch im Log eingetragen, sodass ich nur auf die Hilfe des QSL
Managers zählen kann.
Sonstiges
Während des abgelaufenen Jahres habe ich am Vorstandsausflug
sowie am Besuch des Telefonmuseums in Magden teil genommen. Beides
waren tolle Erlebnisse. Das gibt Lust auf mehr.
Falls niemand etwas einzuwenden hat, werde ich mein Amt im gleichen
Rahmen weiterführen. Für die Mithilfe bei meiner Arbeit
im Vorstand möchte ich an dieser Stelle meinen Vorstandskollegen
und vor allem Hanspi für die Hilfe bei der Länderjagd
danken.
Rheinsulz im März 2004
Der KW Verkehrsleiter Nick Zinsstag, HB9DDZ
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| DX für HB9B auf 6m am
17.06.03 |
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Auf 6m über Mittag gute Öffnung Richtung
Osten, folgende zwei Stationen konnten gearbeitet werden:
- Lebanon OD5/OK1MU 6m CW
- Israel 4Z4DX 6m CW
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| Jahresbericht 2002 vom KW
TM über die Aktivitäten auf HB9B |
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Ich habe gar nicht bemerkt, dass schon wieder ein Jahr vergangen
ist. Als ich aber das Logbuch von HB9B durchschaute konnte ich
es sehen. Kurz gesagt, es war ein erfolgreiches Jahr. Die Marke
100 Länder ist überschritten und ich bin überzeugt,
dass ich an der GV 2004 das DXCC Diplom von HB9B hier vorzeigen
kann. Gearbeitet sind die Länder schnell, aber die Wartezeit
auf die QSL Karten lang! Trotz allem, einige schöne Karten
sind eingegangen. Diese hat Martin hier im Internet veröffentlicht.
Zu einigen Verbindungen möchte ich kurz etwas sagen, da mir
diese in Erinnerung geblieben sind.
| Cocos Island im Pazific Prefix
TI9 |
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Diese kleine Insel, welche zu Costa Rica
gehört, wird sehr selten aktiviert. Die Insel ist unbewohnt
und liegt 500km vom Festland entfernt. Das Gebiet ist ein
Naturreservat und es leben vorwiegend Schlangen und Echsen
dort. Die Insel wurde durch den Film Jurassic Park berühmt,
da dort einige Ausschnitte gedreht wurden. Funkaktivität
war bis heute nur Bürgern von Costa Rica erlaubt.
Im Februar 2002 ging dann eine Mannschaft mit 12 Leute für
10 Tage auf die Insel und tätigte dabei 80'000 QSO’s.
Das QSO zwischen TI9M und HB9B fand am 3 Tag der Expedition
auf 7 MHz in SSB statt. Ich habe um sicher zu sein den Linear
zu Hilfe genommen, um meine Stimmbänder zu schonen.
Ein Ruf genügte und der Operator meint lakonisch „ You
have the strongest Signal from Europe. Whats your antenna? “.
Ich getraute mich fast nicht ihm zu sagen, dass hier nur
eine einfache Vertical steht! Zwei Tage später habe
ich die Station nochmals auf 7 MHz in CW gearbeitet.
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| San Felix Island im
Pazific Prefix CE0X |
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San Felix liegt 1000km vor der Küste von
Chile. Auch dort geht fast niemand hin. Die Insel ist um 2
km lang und nur per Helicopter zu erreichen. Durch die steilen
Küsten ist es nicht möglich, mit einem Schiff anzulegen.
Während 10 Tagen lebten 12 Mann auf der kleinen Insel
und machten fast 70'000 QSO’s. Unter den Leuten war ein
Schweizer, HB9AHL, Willy. Mit ihm konnten wir auch auf 24 MHz
in CW und SSB ein QSO machen. |
| Baker Island im Pazific
Prefix KH1 |
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Diese Inselgruppe umfasst zwei Inseln. Das Betreten ist
strengstens verboten. Es ist nur möglich, mit einem
US Pass und der Bewilligung der US Wildlife Organisation
die Insel zu besuchen. Amateurfunk ist absolut tabu. Dank
sehr guten Beziehungen ist es einem Team aus Russen, Yugoslaven,
Amis und Kroaten gelungen, eine befristete Genehmigung für
8 Tage zu erhalten.
Da Baker eines der gesuchtesten Länder ist, war der
Ansturm enorm. Das QSO für HB9B war eines der letzten
im Log von K1B. Mit 100W auf 18 MHz wurde die Station gearbeitet.
Vermutlich war dies die letzte Möglichkeit dieses Land
zu erreichen.
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Im laufenden Jahr werde ich die Aktivität unter HB9B steigern,
da mir jetzt genug Zeit übrig bleibt und ich für mein
Rufzeichen ja nicht’s mehr brauche, da alles gemacht und bestätigt ist.
Allen ein erfolgreiches 2003 und viel Freude und Gesundheit!
Beste 73 de Nick, HB9DDZ KW TM HB9B
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